Erprobungsstufe - Portal für Eltern

Für die Fünftklässler ist der Übergang zur weiterführenden Schule einerseits eine große Umstellung und andererseits eine große Herausforderung. Deshalb achtet die gesamte Schulgemeinde besonders auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht für das AD die individuelle Persönlichkeit eines jeden. Den Übergang gestalten wir möglichst angstfrei und mit dem Blick auf Nachhaltigkeit. In der Übergangssituation bemühen wir uns, dass die Kinder mit Freude Neues entdecken, den „Zauber des Anfangs“ bewahren und den Übergang langfristig sicher bewältigen.

1. Wie unterstützen wir den Übergang von der Grundschule? - Der „sanfte“ Übergang

2. Wer hilft unseren Fünftklässlern beim Einstieg? - Unsere Kooperationspartner am AD

3. Wie gestalten wir das Lernen an unserer Schule? - Individuelle Förderung

1. Wie unterstützen wir den Übergang von der Grundschule? - Der „sanfte“ Übergang

Brücke an der Heinitzstraße

1.1 Informationsabend für die Eltern der Viertklässler

Im November (vgl. Terminplan Homepage) findet der jährliche Informationsabend statt, bei dem wir unsere Schule, zentrale Aspekte unseres Bildungskonzepts in der Erprobungsstufe, die Sprachenfolge und das naturwissenschaftliche Angebot am AD vorstellen. An diesem Abend haben Sie zudem Gelegenheit, mit der Schulleitung und Kolleginnen und Kollegen sowie Vertretern der Schulpflegschaft unserer Schule erste Gespräche zu führen.

1.2 „Schnuppertag“

Der „Schnuppertag“ am ersten oder zweiten Samstag im Dezember (vgl. Terminplan Homepage) ermöglicht Ihnen und Ihren Kindern, das Leben an unserer Schule konkret kennen zu lernen. Sie können in verschiedenen Fächern den Unterricht der Klassen 5 miterleben und so erste Einblicke in die Unterrichtsarbeit der gymnasialen Erprobungsstufe und das Unterrichtsklima an unserer Schule gewinnen. Neben den Schnupperstunden gibt es die Möglichkeit, zum Beispiel Projekte in den naturwissenschaftlichen Fächern und Kunst zu besuchen und unseren Schulgarten zu besichtigen. Die Schülervertreterinnen und -vertreter führen Sie durch das Schulgebäude, eine Mitarbeiterin der Übermittagsbetreuung (Evangelische Jugend Hagen) informiert über unsere Angebote des offenen Ganztags und die Fachlehrerinnen und Fachlehrer stehen Ihnen im Anschluss an den Unterricht für Fragen zur Verfügung. In der Aula ist eine Cafeteria eingerichtet, wo Sie Gelegenheit haben, mit anderen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Vertretern des Vereins der Freunde und Ehemaligen sowie Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.

1.3 Anmeldungen

Die eigentlichen Anmeldungen finden in der Regel im Februar statt. Wir bemühen uns, die Aufnahmebestätigungen zeitnah zu verschicken. Bei speziellen Fragen zu unseren Aufnahmemodalitäten wenden Sie sich bitte direkt an uns. Gerne beraten wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch.

1.4 Kennenlernnachmittag

Nach der Aufnahme Ihres Kindes laden wir Sie und Ihre Kinder zu unserem Kennenlernnachmittag kurz vor den Sommerferien in die Schule ein. Dabei haben die Kinder Gelegenheit, zum ersten Mal ihre neuen Klassenkameraden, ihre Klassenlehrerin oder ihren Klassenlehrer und auch ihre Paten sowie ihren neuen Klassenraum kennen zu lernen. Hier bekommen sie auch - zusammen mit einem Schul-Quiz, das zum Stöbern auf unserer Homepage einlädt - einen Brief, der alle für den Einstieg in die neue Schule notwendigen Informationen enthält. Unser Ziel ist es, dass Ihre Kinder mögliche Schwellenängste abbauen und schon erste Kontakte mit ihren neuen Mitschülern knüpfen können, während Sie bei Kaffee und Kuchen mit anderen Eltern, dem Schulleiter, der Erprobungsstufenkoordinatorin und Elternvertretern in der Aula ins Gespräch kommen können.

1.5 Die ersten Tage am AD

Die ersten Tage am AD dienen vorrangig der Eingewöhnung in die neue Schule. Am ersten Schultag, der feierlich in der Aula beginnt, bekommen die Kinder in der ersten Stunde bei der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer ihren Stundenplan und erste organisatorische Hinweise. In dieser Zeit haben die Eltern nochmals – wie beim Kennenlernachmittag - Gelegenheit zu Gesprächen. Am zweiten Schultag findet gemeinsam mit den Paten die Schulrallye statt, bei der ein Quiz die neuen Sextaner zur Erkundung der Schule animiert. Daneben finden hauptsächlich Klassenlehrerstunden statt, in denen die neuen Eindrücke besprochen und sortiert werden.

Die Zeit bis zu den Herbstferien gilt erfahrungsgemäß für die neuen Sextaner als Eingewöhnungsphase bei der Umstellung auf das Fachlehrersystem, die neuen Fächer, die Räumlichkeiten und besonders die neue Klassengemeinschaft. Die Kennenlernfahrt nach Berchum unterstützt dabei die Eingewöhnung und Orientierung der Kinder.

An dem ersten Schultag bekommen die neuen Fünftklässler ein Informationsblatt, das die Namen der Fachlehrer der Klasse und andere für die erste Schulwoche wichtigen Informationen enthält.

1.6 Klassenfahrten

Die Kennenlernfahrt in die Jugendbildungsstätte Berchum, die in Jahrgangsstufe 5 noch vor den Herbstferien stattfindet, rundet die Zeit des Ankommens in der neuen Schule ab. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, sich noch besser kennen zu lernen und in vielen kooperativen Spielen die Gemeinschaft in der Klasse und in der Jahrgangsstufe zu stärken. Neben der Entwicklung sozialer Kompetenzen werden hier auch die ersten Grundlagen der Methodenkompetenz gelegt. Die fünftägige Klassenfahrt nach Waldmannshausen im zweiten Halbjahr der Klasse 6 bildet den abwechslungsreichen Abschluss der Erprobungsstufenzeit.

 

2. Wer hilft unseren Sextanern beim Einstieg?- Unsere Kooperationspartner am AD

2.1 Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler

Die Einbeziehung der Eltern in eine von gegenseitigem Vertrauen getragene pädagogische Arbeit ist für eine gelingende Schullaufbahn unerlässlich. Die Zusammenarbeit wird gefördert durch kurze Gesprächswege und erfolgt in den verschiedenen Mitwirkungsgremien der Schule, aber auch bei Schul- und Klassenfesten, Elternabenden und weiteren gemeinsamen Aktivitäten wie z.B. dem Pausenfrühstücksangebot der Eltern am Dienstag und Mittwoch.

2.2 Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugend: Übermittagsbetreuung

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugend bieten wir montags bis donnerstags von 13.15 Uhr (diese Unterrichtszeit gewährleisten wir zuverlässig) bis 15.45 Uhr einen offenen Ganztag an. Ihre Kinder können in unserer Mensa eine warme Mahlzeit einnehmen und danach an der Hausaufgabenbetreuung und an Sport– und Spielangeboten teilnehmen.

 

 

2.3 Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Zur besseren Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zum AD gehört auch die Kooperation mit den Grundschulen. Um die Lernmotivation und die in der Grundschule erworbenen Fähigkeiten selbstständigen und kooperativen Lernens und Arbeitens zu erhalten und weiter zu entwickeln, ist uns die Zusammenarbeit mit den Grundschulen besonders wichtig.

Das AD nimmt daher an dem vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und dem Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund entwickelten Modellprojekt „Schulen im Team“ teil. Ein Netzwerk von ausgewählten Grundschulen und weiterführenden Schulen arbeitet unter dem Thema „Übergänge gemeinsam gestalten“ daran, den bedeutsamen Schritt von der Grundschule in die weiterführende Schule für die Schülerinnen und Schüler möglichst bruchlos zu gestalten und damit die Bildungschancen der Kinder zu verbessern.

Die gemeinsame Arbeit zeigt sich in gegenseitigen Hospitationen in Schulen dieses Netzwerks und in der Entwicklung gemeinsamer pädagogischer Ansätze. Ziel der Kooperation ist es, die vielfältigen und z.T. sehr unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen unserer zukünftigen Schülerinnen und Schüler kennen zu lernen und für die Arbeit an unserem Gymnasium nutzbar zu machen.

In einer gemeinsamen Erprobungsstufenkonferenz mit den Lehrerinnen und Lehrern der 4. Klassen ergänzen wir unsere Erfahrungen zum besseren Verständnis und zur gezielten Förderung unserer Schülerinnen und Schüler.

2.4 Zusammenarbeit mit den schulischen Unterstützungssystemen

Durch die Vorstellung der Schülervertretung (SV) und ihrer Arbeit in Berchum erhalten die Kinder einen ersten Einblick in die schulischen Mitwirkungsmöglichkeiten. Gleichzeitig zeigen die SV-Sprecher durch den persönlichen Kontakt, dass sich auch die Schülerschaft um die Integration der neuen Sextaner bemüht und deren Interessen vertritt.

Eine besondere Zuwendung erfahren die Kinder durch ihre Paten aus den 9. Klassen, die ihnen schon vom Kennenlernnachmittag vertraut sind. Sie betreuen die Schulrallye, gestalten einen Teil des Programms in Berchum und bieten nach Rücksprache mit den Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrern im Laufe der Erprobungsstufe verschiedenste gemeinsame Klassenaktivitäten an.

Kleinere Konflikte der Kinder untereinander versuchen eigens dafür ausgebildete Streitschlichter zu beheben. Sie stehen dafür in jeder großen Pause im Beratungsraum bereit. Mit ihnen lernen die Kinder eine Streitkultur, bei der es um faire Verständigung ohne Gewinner und Verlierer geht.

Bei kleinen, aber auch größeren „Wehwehchen“ helfen speziell ausgebildete Schülerinnen und -schüler des Schulsanitätsdienstes. Sie sind während des gesamten Schultages für den Einsatz im Sanitätsraum abrufbar.

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3. Wie gestalten wir das Lernen an unserer Schule? - Individuelle Förderung

Lernen am AD

3.1 Lernberatung

Die wichtigsten Ansprechpartner für die Lernberatung sind die Klassenlehrerin und der Klassenlehrer. Daher ist in dem regulären Stundenplan auch eine zusätzliche Klassenlehrerstunde enthalten, die für unterschiedliche Belange und Bedürfnisse der Klasse genutzt werden kann.

Bei besonderem Gesprächsbedarf stehen den Kindern wöchentlich eine „Beratungspause" bei der Erprobungsstufenkoordinatorin und den Erziehungsberechtigten außerdem - nach Anmeldung - die wöchentliche Sprechstunde der Klassenleitungen und aller Fachlehrer zur Verfügung.

Neben der Beratung durch die Erprobungsstufenkoordinatorin, die in besonderer Weise für die Beratung von Schülern, Eltern und Lehrern in der Erprobungsstufe zuständig ist, stehen auch speziell ausgebildete Beratungslehrer zur Verfügung.

3.2 Förderung methodischer und sozialer Kompetenzen

Selbstständiges Lernen ist Voraussetzung für erfolgreiches Lernen im Unterricht und zu Hause und Grundlage für lebenslanges Lernen. Es trägt dazu bei, die Welt zu ordnen, zu verstehen und Anforderungen zu bewältigen. Deshalb und weil Schüler vermehrt Schwierigkeiten haben, selbstständig und organisiert zu lernen, legen wir auf die Aneignung methodischer Kompetenzen besonderen Wert. Die Schüler erfahren unter Anleitung, wie sie ihre individuellen Fähigkeiten günstig einsetzen, ihre schulische und häusliche Arbeit besser regeln und somit effektiver arbeiten.

Themen wie Organisation des Arbeitsplatzes, Zeitplanung, Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Vokabellernen, Konzentration und Entspannung, Lesetechniken, Arbeitsformen wie Gruppenarbeit und Partnerarbeit, Informationsbeschaffung, Präsentation von Ergebnissen werden in gesonderten Unterrichtsblöcken – verteilt über die zwei Jahre der Erprobungsstufe – behandelt. Natürlich müssen die erlernten Techniken im laufenden Unterricht der Erprobungsstufe genutzt und vertieft werden.

Ebenso wichtig wie methodische Kompetenz ist für uns am AD auch die Förderung sozialer Kompetenzen, ohne die Lernen nicht gelingen kann. Die Entwicklung dieser Kompetenzen beginnt mit dem ersten Schultag am AD. Ein wichtiger Grundstein dafür wird bei der Kennenlernfahrt in Berchum gelegt. Die kontinuierliche Weiterentwicklung ist Aufgabe in jeder Unterrichts- und Schulveranstaltung.

3.3 Förderung der Lernkompetenz

Wenn es einmal Probleme beim Lernen gibt, unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler mit folgenden Angeboten:

Neben der Möglichkeit, die Hausaufgaben in der Hausaufgabenbetreuung zu machen, miteinander oder klassenübergreifend Lernpatenschaften zu bilden, gibt es vor allem für die Hauptfächer nach Bedarf Ergänzungsunterricht. Hier können unter Anleitung eines Fachlehrers in kleinen Gruppen fachliche Defizite aufgearbeitet werden.

Besonders begabten Schülerinnen und Schülern bieten wir unter anderem die Möglichkeit der Begabungsförderung durch das sog. „Drehtürmodell“, bei dem zum Beispiel zwei Fremdsprachen gleichzeitig erlernt werden können. Auch die Teilnahme an Wettbewerben oder an einer der zahlreich angebotenen Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen verstehen wir als Maßnahmen zur Begabungsförderung.

In den insgesamt sechs Erprobungsstufenkonferenzen beraten wir, z.T. mit den ehemaligen Grundschullehrerinnen und -lehrern, eingehend über die Lernfortschritte unserer Schülerinnen und Schüler. Im Bedarfsfall initiieren wir umgehend geeignete Fördermaßnahmen.

 

 

 

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